Während des Korrosionsprozesses der Betonstahlbewehrung bilden sich zwischen anodischen Bereichen (dort findet die Eisenauflösung
statt) und den weiterhin kathodischen (passiven) Bereichen Spannungen aus. Man spricht hier von Potentialdifferenzen. Im Zuge der Potentialfeldmessung werden diese Differenzen entweder punktuell oder aber auch flächig gemessen. Diese Messmethode gibt im Vorfeld der Sanierung, aber auch fortlaufend während der Sanierungsmaßnahme Aufschluss darüber, in welchen Bereichen sich die Bewehrungskorrosion
befindet. Um eine Potentialfeldmessung richtig zu bewerten, dürfen begleitende Maßnahmen wie eine orientierende Chloridgehaltsbestimmung, Betondeckungsmessung, sowie die Prüfung auf Risse, Hohllagen und Abplatzungen nicht außer Acht gelassen werden.
Die Ausführung erfolgt über einen Sachkundigen Planer.